Sunday, 31 May 2009
A mother's view
Christopher Columbus' mother
Friday, 29 May 2009
Westerners in Asia
You know you've been in Asia too long if
- The footprints on the toilet seat are your own
- You no longer wait in line, but immediately go to the head of the queue
- You habitually punch all the buttons as you leave the lift
- It has become exciting to see if you can get on the lift before anybody can get off
- It is no longer surprising that the only decision made at a meeting is the time and venue for the next meeting
- You no longer wonder how someone making US$ 200 per month can drive a Mercedes
- You accept without question the mechanic's analysis that the car is "broken" and that it will cost you a lot of money to get it fixed.
- You find it saves time to stand and retrieve your cabin luggage while the plane is still on final approach
- You are quite content to repeat your order six times in a restaurant that has only four items on the menu
- You regard it as part of an adventure when the waiter exactly repeats your order and the cook makes something completely different
- You don't notice when music is played at full volume
- You see snow in a Western movie but can't quite place it
Wednesday, 27 May 2009
Flugbilder
70 Flugbilder aus den sechs Erdteilen sind in diesem schön gemachten Band versammelt. Beim ersten Durchsehen erinnerte ich mich an ein Gespräch mit einem Professor der Geologie im thailändischen Prachuap Khiri Khan. Er erzählte davon, dass Luftaufnahmen bewirkt hätten, dass die Geschichte Thailands teilweise neu hatte geschrieben werden müssen. Und wie das? Aus der Distanz hätte man erkennen können, dass, was man bisher für Strassen gehalten habe, in Wirklichkeit Wasserwege gewesen seien. Man könne eben aus der Distanz Muster erkennen, die einem aus der Nähe verborgen blieben.
Ganz wunderbare Muster hat Georg Gerster aus Mietflugzeugen und Ballons fotografiert (und damit geschaffen, denn Muster hängen ja vom Auge des Betrachters ab). Doch dieser Band zeigt nicht nur Muster, sondern ganz unterschiedliche Abbildungen, die von der inspirierenden Einrahmungskunst des Georg Gerster zeugen. Nehmen wir, zum Beispiel, die Aufnahme Nummer 32, die einen Hochspannungsmast und einen Ipé-Baum auf einem Acker bei Piracicaba im brasilianischen Staat São Paulo zeigt. Eindrückliche Farben, eine eigenwillige und ansprechende Komposition, denkt man, ist aber gleichzeitig froh, dass dem Bild ein erläuternder Text beigegeben ist, worin man erfährt, dass der gelbe Ipé viele Namen habe, doch dass keiner angemessener sei als Goldener Trompetenbaum (automatisch gehen die Augen zu dem leuchtend hellgelben, und in der Tat goldenen, Baum auf dem Bild), denn, „er schmettert die Lebenslust der brasileiros heraus.“ Das ist nicht nur trefflich gesagt, es ist wahr. Der Autor fährt fort: „Er ist der eigentliche Nationalbaum Brasiliens und wegen der Heilkraft seiner Rinde neuerdings auch im Blickfeld der industriellen Pharmazeutik. Er soll Krebspatienten das Überleben sichern. Umso pragmatischer mutet daher … das unschuldige Nebeneinander von Natur und Technik, von elektrischer Energie und Baum an. Unser aller Überleben mag ja sehr wohl davon abhängen, dass aus dem Nebeneinander nicht, wie bisher allzu häufig, ein verkrampftes und schuldhaftes Gegeneinander wird.“
Es sind nicht nur die zum Staunen einladenden Bilder, die diesen Band auszeichnen, es sind genauso die wohl formulierten, informativen, von vielerlei Einsichten zeugenden Texte, die viele der Bilder erst verständlich machen. Nehmen wir die Aufnahme Nummer 10, die, wie die Legende sagt, ein Industriedach im japanischen Yokohama zeigt. Ein Industriedach? Man stutzt, hat man doch eher den Eindruck, es handle sich um die Fassade eines Hochhauses, doch der Text lässt uns wissen, dass wir uns täuschen. Oder nehmen wir die Aufnahme Nummer 4, welche das Dorf Labbezanga, „das schönste Dorf Afrikas“, zeigt. Des Fotografen Interesse für sie und ihr Dorf war den Bewohnern zunächst nicht geheuer: „Sie verdächtigten mich, ein Agent der Regierung zu sein, die das Dorf von der Insel im Niger auf das Festlandufer umsiedeln wollte, aus keinem stichhaltigeren Grund als dem administrativer Bequemlichkeit. Sogar mit militärischer Intervention hatte sie gedroht. Nur zögernd schlossen sich die Ältesten des Dorfs meinem Argument an, dass meine Bilder ihre Interessen, nicht die der Regierung fördern würden. Wie es sich in den Folgejahren zeigte, hatte ich recht: mein Flugbild garantierte den Einwohnern Labbezangas die Bleibe. Es wurde in Zeitschriften und auf Plakaten zigmillionenmal vervielfältigt. Und die malische Regierung sah schliesslich ein, was sie an dem Juwel auf der Insel im Niger hatte. Heute lockt sie mit dem ‚schönsten Dorf Afrikas’ Touristen an, von Umsiedlung ist keine Rede mehr.“
Georg Gerster erwähnt in seiner Einführung auch, dass einige seiner Aufnahmen als Wandschmuck in Spitälern hängen („schön“ sowie „heilsam für Körper, Seele und Geist“ waren die Auswahl-Kriterien). Dass diese Luftbilder in der Tat heilsam sein können, zeigt die Erfahrung eines Patienten, der nach einer Amputation in eine Daseinskrise stürzte, eindrücklich: „Ich wollte nicht mehr leben“, sagte er später. „Aber dann bewegte ich während des monatelangen Klinikaufenthalts meinen Rollstuhl immer wieder vor die Bilder und meditierte. Die Bilder gaben mir den Mut zum Leben zurück.“
Georg Gerster
Weltbilder
70 Flugbilder aus den sechs Erdteilen
Schirmer/Mosel, München
Monday, 25 May 2009
On Biography
Every now and then, a biography comes along that strangely displeases the public. Something causes the reader to back away from the writer and refuse to accompany him down the corridor. What the reader has usually heard in the text - what has alerted him to danger - is the sound of doubt, the sound of a crack opening in the wall of the biographer's self-assurance. As a burglar should not pause to discuss with his accomplice the rights and wrongs of burglary while he is jimmying a lock, so a biographer ought not to introduce doubts about the legitimacy of the biographical enterprise. The biography-loving public does not want to hear that biography is a flawed genre. It prefers to believe that certain biographers are bad guys.
Janet Malcolm: The Silent Woman
Saturday, 23 May 2009
For the information of God
Hans Christian von Baeyer: Taming the Atom
Thursday, 21 May 2009
Armando
Als ich diesen Text vor kurzem noch einmal in meinen Laptop getippt habe (ich verfügte nur noch über einer Papierkopie), habe ich, mit Ausnahme geringfügiger Änderungen, alles so stehen gelassen wie ich es damals geschrieben habe. Ich schreibe heute anders und, wie ich mir einbilde, besser, doch ist hier all das bereits angelegt (inklusive der typischen Armando-Ausdrücke wie "sich's Füdli voll lache"), was ich von Journalismus erwarte, nämlich: sich bemühen um Aufrichtigkeit, die gar nicht anders als subjektiv sein kann, was auch erkennbar aus dem Text hervorgehen soll. Und so beginnt mein Porträt Armandos:
Im Januar 1997 rief mich Armando aus der Rehaklinik in Rheinfelden an, seine Bewegungsabläufe seien gestört, er müsse täglich Übungen machen, es sei mühsam, doch er sei zuversichtlich, nicht immer, doch meistens.
Er klang gefasst und darum bemüht, die Dinge positiv zu sehen. Er konzentriere sich jetzt darauf, seine Übungen zu machen, er wolle jetzt, verdammt-noch-mal, gesund werden. Ich glaubte auch Wut und Verzweiflung und Auflehnung heraus zu hören.
Ob der Armando das vor einem Jahr genau so gesagt hat und ob meine Interpretation seiner Gefühlslage richtig war, weiss ich natürlich nicht mehr. Ich habe ihn gefragt, er hält es für möglich. Ich habe es, wenn auch nicht Wort für Wort, doch sinngemäss, so in Erinnerung. Doch mit der Erinnerung ist das so eine Sache. Wie sagt doch das russische Sprichwort so treffend: Er lügt wie ein Augenzeuge.Wir sind eben alle auf eine bestimmte Art konditioniert, sehen, was wir sehen wollen, blenden aus, wo's uns nicht passt. Armando erinnert sich zum Beispiel ganz genau, dass ich mich während der Vorstellungsrunde in Genf mit „Je m'appelle Hans, je suis Suisse-Allemand“ vorgestellt habe. Selbstverständlich halte ich das für gänzlich unwahrscheinlich, da mein federales Französisch einen derartigen Hinweis auf meine Herkunft eigentlich erübrigt hätte. Andrerseits kann ich auch nicht mit Sicherheit behaupten, ich hätte diesen überaus doofen Satz nicht gesagt, denn dass ich mich nicht daran erinnere, besagt ja nur, dass ich mich eben nicht daran erinnere. Gesagt haben kann ich ihn gleichwohl. Sollte dies der Fall gewesen sein, ist nicht weiter verwunderlich, dass ich mich nicht mehr daran erinnern mag. Ich ziehe es nämlich vor, mich doch in einem etwas günstigeren Licht zu sehen.
Dass wir alle dazu neigen, unsere Lebensläufe unserem gegenwärtigen Erkenntnisstand unterzuordnen, geschönt selbstverständlich, versteht sich von selbst. Dies gesagt, werden wir, die an diesem Bericht Beteiligten, im Folgenden um die uns zur Zeit mögliche Aufrichtigkeit bemühen.
Kennen gelernt hatten wir uns im Januar 93 anlässlich des Einführungskurses für angehende Delegierte vom internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf. Wir gehörten beide zu den Älteren in der Truppe, was denn auch dazu beitrug, dass wir uns reichlich unwohl und angespannt fühlten, einerseits, weil man rund um die Uhr dabei zu sein hatte und sich nie zurückziehen konnte, was ich das letzte Mal vor 25 Jahren im Internat erlebt hatte, und andrerseits, weil man mit den 'humanitären Spielregeln', wie Armando den Umgang professioneller Helfer miteinander nennt, noch gänzlich unvertraut war. Dass sich zudem alles auf Französisch abspielte, bewirkte bei den Deutschschweizern – zugegeben, ich spreche hier fast nur von mir – auch nicht gerade eine Steigerung des Selbstwertgefühls. Ich habe selten so wenig geredet und soviel 'Hä' gesagt.
Der ganze Text findet sich hier
Tuesday, 19 May 2009
Mind your language
The opposite is the case in Spain, Spaniards thrive on bluntness, on simple concepts that have to be communicated, and they warm to foreigners struggling to express their most basic thoughts or feelings. This is because it is not so much the idea that interests them as the person behind it, and they know speaking a language badly can be especially revealing.
Justin Webster: Mind your language
The Independent Magazine, 4 March 2000
Sunday, 17 May 2009
Doing business
I know exactly what you mean, says the prostitute, it is the same in my business.
Friday, 15 May 2009
Oedipus
Jed Rubinfeld: The Interpretation of Murder
Wednesday, 13 May 2009
Mongolians
Monday, 11 May 2009
uferlos
Das Buch handelt von der 3000 Kilometer langen Durchquerung (zu Fuss!) der grössten Wüste der Welt, von Timbuktu in Mali nach Marrakesch in Marokko, und zwar mit dem Orion, doch was ist eigentlich dieser Orion genau? Ein Sternbild, liest man da, doch was ist ein Sternbild? Wikipedia gibt Auskunft: "Als Sternbild wird seit der Antike jeweils eine Gruppe von etwa 10-30 Sternen bezeichnet, denen am Himmel eine mythologische Figur zugeordnet wurde. Sternbilder waren in fast allen Kulturen ein Mittel zur Orientierung am Himmel und daher auch für die Seefahrt von Bedeutung." 88 solcher Sternbilder seien heutzutage in Gebrauch, schreibt Vogel, und Orion werde in der Tuareg-Sprache auch 'Amanar', der Karawanenführer, genannt. "Die Karawanen pflegen sich auf ihrem Weg unter anderem auch an diesem wunderschönen Sternbild zu orientieren."
Den ersten Teil der Wüsten-Durchquerung bewältigt Andrea Vogel mit einem Karawanenführer namens Moussa, der jedoch, nach zwanzig Tagen und 850 Kilometern, nicht mehr weiter will. Vogel entscheidet sich, alleine weiter zu gehen. "Ich will kein Fähnchen im Wind sein und umdrehen, wenn es Schwierigkeiten gibt. Zu dieser Sorte möchte ich nicht zählen. Leichtsinnig möchte ich aber auch nicht sein. Aber ich glaube, die Möglichkeiten sind geschaffen, um durchzukommen. Zwei Nahrungsmittel-Depots sind organisiert und eine algerische Karawane, die mir 200 Kilometer südwärts entgegenkommt, ebenfalls."
"Gehen - und wieder gehen und immer gehen. Mein Puls schlägt sich durch die Zeit" notiert Andrea Vogel. Doch da ist nicht nur das Gehen, da ist mehr, denn auch in der Wüste kommt es zu Begegnungen, mit Kobras, zum Beispiel (Vogel ist erstaunt, wie wenig erfahrene Wüstenmänner über das richtige Verhalten bei Schlangenbissen wissen. "Sie betrachten einen Schlangenbiss sowie die eintretenden Folgen als gottgegeben") oder mit Patienten (man lese die Schilderungen auf den Seiten 115/116, schliesslich soll hier nicht alles verraten werden).
Eine Bemerkung zu den Fotos: Diese werden ohne Bildlegenden präsentiert. Das ist weitgehend unproblematisch, denn eine Karawane oder eine Wüstenlandschaft ist auch ohne Begleittext als solche zu erkennen, doch weshalb einem gewisse Aufnahmen (Porträtansichten von Menschen, die nichts mit dem daneben stehenden Text zu tun haben) gezeigt werden, ist ziemlich unerfindlich - hier wäre ein erklärender Text hilfreich gewesen.
uferlos erzählt von körperlichen Strapazen ("zu müde zum sterben" heisst ein Kapitel), von Sternenmeeren und von Sandstürmen ("Aus dem Nichts kommend ist er hier, ohne anzuklopfen, ohne Pardon. Für Angst fehlt die Zeit."), letztere begleitet von, auf den Seiten 136/137, einer auch farblich sehr schönen fotografischen Komposition, die einen vom Wind gebeutelten Andrea Vogel zeigt.
Ich habe gerne Zeit mit diesem Buch verbracht, aus verschiedenen Gründen. Einmal fand ich es sehr instruktiv, zu erfahren, wie jemand so eine Reise plant und konkret auf die Beine stellt und schliesslich durchzieht - dass der Autor dabei auch seinen Enttäuschungen ("Jetzt wird mir endgültig klar: es wird gelogen und betrogen, was das Zeug hält") Ausdruck gibt, spricht für ihn; sodann gefielen mir die lehreichen (und sprachlich wohl formulierten - im Gegensatz zum zwar farbigen, doch eher holprigen Schweizerhochdeutschen des Haupttextes, das jedoch durchaus seinen Charme hat) Einschübe zu Themen wie "Angst, Mut und Vertrauen", "Kämpfen", "Muscheln in der Sahara" oder "Gold in allen Farben", von denen allerdings nirgendwo gesagt wird, von wem sie stammen (wo blieb da das Lektorat?); doch vor allem: das Aussergewöhnliche und Faszinierende, auf das Andrea Vogel sich eingelassen hat, ist sehr anschaulich geschildert und lädt zum geistigen Mitreisen ein.
Andrea Vogel
Beatrice Keck
uferlos
mit dem orion von timbuktu nach marrakesch
Südostschweiz Buchverlag, Zürich 2008
ISBN 978-3-905688-36-8
Saturday, 9 May 2009
On Writing & Photographing
Van Riper also points out that "nowhere in his book does King have anything to say about 'equipment'. From my own conversations with him I know that he writes on everything from a computer to the back of napkins. Keep this in mind the next time you are tempted to think that your creative output would be doubled if you just spent the rent money on a better camera. Better you should spend a fraction of that total on a few more photography books so you can study the images therein to better use the camera you already have." Good advice, I'd say.
Frank Van Riper
Talking Photography
Viewpoints on the Art, Craft and Business
Allworth Press, New York
Thursday, 7 May 2009
On Writing
Alain de Botton
Tuesday, 5 May 2009
Visual Memory
Most people believe that memory is like a video camera - you see something; it is stored, intact; and then at some time later you access the memory of the event, whole, like regurgitating a grape right after you eat it ... (however) memory is more like information stored in a computer, in small pieces that require internal organization and recombination when accessed.
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Perception is by far the most important aspect of memory, because the quantity of information input has the greatest impact on a person's ability later to retrieve information. The most important factor is time - how much time the witness spends actually looking at the person's face. If you look at me for an extended period, and there are no distractions, and you are close enough to see me, you can take in a fair amount of information about my face and what it looks like: cheek structure, nose, size and position of eyes, hairstyle, jawline and so forth.
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When a witness sees someone's face for three to five seconds, that permits perception of general features, race, gender, and perhaps a distinguishing feature or two. There is not enough time to see the specific features of a person's face. Also, stress plays a critical role. When a witness perceives someone during a period of great stress, the reliability of their memory goes down sharply. And there is another factor, which we sometimes call weapon focus, which usually means that when there is a gun involved in a crime, witnesses tend to be focused on the gun. Their perception of the face of the person holding the gun is less clear.
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Events become part of a person's memory because they were suggested. People are not able to distinguish between what they actually remember, because they observed it, and what is in their brains because it was suggested. Suggested information is just as real in memory as information that was actually perceived.
Sunday, 3 May 2009
The Grief Industry
I've always wondered what these care-teams that are routinely dispatched when a tragedy occurs actually do. The most important, I remember a grief professional once saying, is to be able to listen. I must admit that such an answer (what a job qualification!) leaves me at a loss for words. And, needless to say, that is rare.
Groopman elaborates: A travel agent who was relatively numb during the debriefing his company (for fear of being sued if it didn't - lawyers are surely creative when it comes to making money) required him to participate in, said: "But the people who were really crying hadn't even been downtown."
"How much does crisis counselling help - or hurt" asks the above mentioned piece on "The Grief Industry". One of Groopmans sources opines that the idea of 'counselling' should be better dropped: "He told me that the way we respond to individual or mass trauma should be guided by how we behave after the loss of a loved one. 'What happens when someone in your family dies?' he said. 'People make sure you take care of yourself, get enough sleep, don't drink too much, have food.' ... 'No one should have to tell anyone anything.'"
That sounds pretty reasonable to me. For the full text go here
Friday, 1 May 2009
Wachsame Schweizer
Daniel Silva: Der Engländer
