Wednesday, 11 March 2026

Eine strahlende Zukunft

Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, etwas Besonderes vor mir zu haben. Es war die unprätentiöse Sprache, der Ton, und dass der Autor gerade genug beschrieb, um meine Fantasie in Gang zu setzen, doch eben nicht zu viel, um sie zu blockieren. Und ich fand spannend geschildert, was ich da las.
 
„Eine strahlende Zukunft“ handelt in ersten Teil von Michael Davenport, der ein Dichter und Dramatiker sein will, und seiner aus reichem Hause stammenden Frau Lucy, für die Dylan Thomas ein Dichter und Tennesse Williams ein Dramatiker ist. Michael ist ehrgeizig, er wird es der Welt zeigen, das Geld seiner Frau will er (und soll auch Lucy) nicht angreifen. Die Ehe scheitert, Michael dreht durch, landet in der Psychiatrie.
 
Im zweiten Teil erfahren wir wie Lucy sich in einen Theaterregisseur, der sie für eine Jüngere verlässt, verliebt und dann in einen Börsenmakler, „der erste Mann, der sie kannte, der keinerlei künstlerische Ambitionen hatte, und sie hatte das seltsame Gefühl, dass ihm etwas fehlte.“ Lucy lernt schreiben und malen und findet bei ihrem Schreiblehrer was ihr beim Börsenmakler fehlte, bis es auch „zwischen ihnen unschöne kleine Probleme – Streitigkeiten, die manchmal so schlimm sein konnten, dass sie alles verdarben“ gab. Das Auseinandergehen der beiden – wie viele von Yates‘ Beziehungsszenen – ist alkoholgetränkt.
 
Solche inhaltlichen Angaben vermögen natürlich nicht zu vermitteln, was es mit diesem Buch auf sich hat: es ist ganz vieles in einem – eine sehr gekonnte, hoch differenzierte und einfühlsame Schilderung von Beziehungsverhältnissen von Menschen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen; eine Abhandlung übers Schreiben („’Melancholie‘ war das erste Wort, das ihr einfiel, und sie kam zu dem Schluss, dass das bei einem Schreiblehrer, vorausgesetzt, er hatte auch lebhaftere Eigenschaften, vielleicht keine schlechte Sache war.“ / „Jeder von uns kann diese Fertigkeit nur erlernen, indem er sich mit gedruckten und nicht gedruckten Beispielen vollsaugt und dann versucht, das Beste, was er entdeckt hat, in sein eigenes Werk aufzunehmen.“ / „Die Schauspielerei mochte emotionale Erschöpfung auslösen, aber das Schreiben ermüdete das Gehirn. Es führte zu Depressionen und Schlaflosigkeit, man lief den ganzen Tag mit verhärmtem Gesicht herum, und für all das fühlte sich Lucy noch nicht alt genug.“); die überzeugende Darstellung von zwei schwierigen Menschen auf der Suche nach Sinn und Erfüllung in der Kunst; eine wunderbar gelungene Charakterstudie (wie Yates Michaels Neid, dessen Ängste und Hadern mit dem Schicksal zeichnet, ist besonders eindrücklich).
 
Der dritte Teil dieses Romans handelt dann wiederum von Michael Davenport, und zwar vor seiner Einweisung in die Psychiatrie und nach seiner Entlassung aus der Klinik. Bei einer Lesung aus seinen Gedichten bricht er zusammen – er hat keine Erinnerung mehr an diesen durch Alkohol ausgelösten Vorfall – und landet wieder in einer Klinik, erholt sich, heiratet eine zwanzig Jahre jüngere Frau, Sarah, die beiden ziehen nach Kansas, wo Michael an einem College unterrichtet.
 
Besonders die Schilderungen der Alkoholabstürze und der damit verbundenen Angst- und Panikattacken wirken sehr realitätsnah. Richard Yates weiss ganz offensichtlich, wovon er da schreibt.
 
Als dann Laura, Michael und Lucy Tochter, ebenfalls psychiatrische Hilfe braucht, meint Sarah, er solle doch endlich einmal mit diesem Unsinn übers ‚Verrücktsein‘ aufhören, worauf Michael erwidert: „Wie kann das Unsinn sein? Wären dir etwa die Begriffe lieber, die von den Seelenklempnern verwendet werden? ‚Psychotisch‘? ‚Manisch-depressiv‘? ‚Paranoide Schizophrenie‘? Hör mal. Versuch das doch zu verstehen. Damals, als ich noch klein war, bevor irgendjemand in Morristown schon mal was von Sigmund Freud gehört hatte, existierten für uns drei Grundkategorien: Es gab ‚irgendwie verrückt‘, ‚verrückt‘ und ‚total durchgeknallt‘. Das sind die Begriffe, denen ich traue …“.
 
„Eine strahlende Zukunft“ spielt in der Zeit als Bob Dylan und die Beatles auf der Bildfläche erschienen, was Lucy unter anderem Anlass ist, sich auch in Sachen Musikkultur zu positionieren. So fand sie etwa Dylan unerträglich. „Wo nahm dieser Collegejunge die Überheblichkeit, sich den Namen eines Dichters anzueignen? Warum konnte er nicht lernen zu schreiben, bevor er Songs für sich schrieb, oder lernen zu singen, bevor er sie öffentlich sang? Warum hatte dieser aufgeblasene Folktroubadour nicht ein bisschen Unterricht auf der Gitarre – oder auf seiner elektronischen Mundharmonika – genommen, bevor er sich daranmachte, Millionen von Kinderherzen zu erobern?“
 
Richard Yates, der Verfasser dieses eindrücklichen Romans, gilt als „Chronist des Scheiterns“. Die DVA publiziert sein Gesamtwerk auf Deutsch, man ist froh drum.

Richard Yates
Eine strahlende Zukunft
DVA, München 2014

Sunday, 8 March 2026

Traveler & Tourist

Gilbert K. Chesterton's: "The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see." perfectly sums up my traveling.

I do not inform myself much about a destination before embarking on a trip to a previously unknown place. That, however, does not mean that I do not know anything about the place for I have read about it, heard about it, often seen pictures of it. Differently put: I come with pictures in my head.

When visiting Brasília for the first time, I had lots of pictures in my head of the fabulous architecture of this exceptional city. What I however did not have on my radar was the fact that "my" hotel was, although close to the airport, pretty far from everything else.  Also, the neighbourhood did not look very inviting, a lower middle-class environment it was not.

Nevertheless, I ventured out, found a bakery and a supermarket, and on my way back discovered a flower that so far I had never seen.

Brasília, 2 March 2026

I'm somewhat glad that I involuntarily discovered a Brasília I would not have seen had I not mistakenly ended up in this neighbourhood where I saw what there was to see: unremarkable housing, small industries, and a wide open sky that invites you to see your life in perspective.

Wednesday, 4 March 2026

With Ricardo's eyes

This photo was taken by the late Ricardo Schütz in Southern Brazil in 2008 or 2009, whether in Santa Cruz do Sul (where I then taught) or at some other place in the state of Rio Grande do Sul, I do not know for I see these pics in 2026 {Elsa, Ricardo's daughter, sent them to me}, for the first time.

I feel pleased with this pic for it radiates an attentiveness that I rarely see in photos of myself. And, needless to say, this is precisely how I like to see myself.

Sunday, 1 March 2026

In San Juan, Puerto Rico

Mein Flieger aus New York traf um halb zehn Uhr nachts in San Juan ein. Das für die zwei ersten beiden Nächte gebuchte Hotel war dunkel und machte nicht den Eindruck in Betrieb zu sein. Ein paar Kerzen erleuchteten die Rezeption, von Personal keine Spur, nach minutenlangem Rufen tauchte schliesslich ein Mann auf, der sich für gar nichts zuständig erklärte, so dass ich mich umgehend zum gegenüberliegenden Hotel aufmachte und erschöpft ins Bett fiel.

Geschirr und Besteck des Frühstücksbuffets übersteigen jedes Klischee: alles aus Plastik. Am Unappetitlichsten sehen die grauen Würstchen aus, doch sie schmecken hervorragend. Man kann auch Waffeln machen, ich trau mich nicht. Ein langer, schlacksiger, amerikanisch-selbstbewusster Schwarzer kennt solche Skrupel nicht und richtet ein Desaster an, zwei Angestellte eilen zu Hilfe.

„The San Juan Daily Star“ berichtet, dass die Regenfälle der letzten Tage (Mai 2014) einen neuen Rekord bedeuten; seit 1917 habe es nicht mehr so stark geregnet. Die Zeitung erzählt auch die Geschichte eines Kubaners, der im Alter von acht in die Vereinigten Staaten kam, die meiste Zeit seines Berufslebens in der Gefängnisverwaltung tätig gewesen ist und vor Kurzem herausgefunden hat, dass er gar kein amerikanischer Staatsbürger ist: er sei am Boden zerstört, erfahre ich.

Die Frau an der Rezeption meines Hotels kann fast nicht fassen, dass ich Spanisch spreche. Sie guckt mich mit offenem Mund an, ruft ihren Kollegen, sagt ihm, ich spräche Spanisch … ihr Kollege zeigt sich weniger beeindruckt, er hat mich für einen Italiener gehalten und das Italienische und das Spanische seien ja nicht so verschieden. Das Erstaunen der Rezeptionistin ist mir vollkommen unbegreiflich, ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, was im Kopf dieser Frau abläuft und staune mal wieder darüber, wie fremd wir Menschen uns doch sind, obwohl wir doch alle das Gleiche wollen: geliebt werden.

Ob ich auf Englisch oder Spanisch angesprochen werde, scheint weniger von mir oder dem, was die Leute in mir sehen abhängig, sondern vom Ort. In Condado, einer Touristengegend, werde ich meistens auf Englisch angesprochen, in Sagrado oder Bayamón, Vororten von San Juan, immer auf Spanisch. Mit der Zeit merkte ich, dass es doch nicht nur vom Ort, sondern auch von mir abhing: war ich unrasiert, wurde ich überall auf Spanisch angesprochen …

Gegen Abend füllen sich die Strassen mit Joggern, die weniger Sportiven halten sich an Kaffeebechern fest.

The San Juan Daily Star“ titelt: „More Than a Third of PR Population Receives Food Stamps“. In Zahlen heisst das: 1,4 Millionen der 3,6 Millionen Einwohner der Insel.


Im Casino: Ganz viele, hauptsächlich ältere Leute an Spieltischen und vor einarmigen Banditen. Ich wähne mich in einem Film, die Szenerie mutet mich gänzlich irreal und traurig an, trotz der tollen Salsa Musik, die durch die Räume hallt.

Ich sitze am Hotelcomputer. In meinem Ruecken unterhält sich ein Mann lautstark mit der Rezeptionistin, er hat eine Stimme, die Menschen eigen ist, die einen Seehundschnauz tragen … ich drehe mich um: er trägt ein Boxerbärtchen mit Schnauz.

Überhaupt sind die Amerikaner zu laut, Türen schletzen ist die Regel. Zu übertreiben scheint ihnen Charaktermerkmal, in allem und jedem, auffällig in San Juan sind vor allem die vielen meist tätowierten Übergewichtigen. Heute hat sich ein solches männliches Exemplar im Bus neben mich gesetzt und mich fast zerquetscht. Als ich mich mit Mühe befreite und einen anderen Sitz suchte, meinte er, er könne nichts dafür … für sein Gewicht vielleicht nicht, doch es auf mir abzuladen, dafür schon, dachte ich so für mich.

Wednesday, 25 February 2026

Are there pictures that we should not see?

 After flight MH 17 was shot down in eastern Ukraine, Magnum-Photographer Jérôme Sessini took pictures that some commentators felt shouldn't be shown because they would hurt the dignity of the deceased and their family members. It was also argued that pictures that are published should take into account the feelings of the readers and viewers respectively.

I do not name the sources of these comments because they are in no way original, they can be heard again and again, and I feel that the question whether we shouldn't be shown certain photographs needs to be addressed in principle.

It is argued that to show images of victims of war (or of accidents) are an affront to the dignity of the deceased and can add to the immediate grief of families. I must admit that I do not really understand what dignity in the context of war means. Soldiers are trained to kill. Killing and dignity, in my view, do not exactly go hand in hand. So how come then that killing in the context of war is accepted but what results from this killing should not be shown?

Such pictures do nothing but shock, it is said, they do not contribute to a better understanding of what has happened. I disagree for we cannot really know what terrible pictures do to us. Sure, they very likely will shock and disturb us — and they should — but there is no basis for arguing that such pictures do not have the potential to educate and even change us.

Photographs set free emotions and these often cannot be controlled. Which is precisely the reason why we get to see so few pictures of certain wars. On 27 July 2008, The New York Times had this to say about the censorship of photographs of dead American soldiers in Iraq: "... after five years and more than 4,000 American combat deaths, searches and interviews turned up fewer than a half-dozen graphic photographs of dead American soldiers."

Despite the abundance of photographs surrounding us, there are still far too many we do not get to see. 9/11 was probably the most photographed event of our time. But what about photos of jumpers, why didn't we get to see these? Joe Scurto, for instance, saw "at least a hundred people jumping. The were coming down like rain." Well, there is one that has come to be known as The Falling Man, taken by veteran Associated Press photographer Richard Drew; "the most famous picture nobody's ever seen," as Drew says.

Copyright @Richard Drew

There's another war photo (of an incinerated Iraqi soldier in his truck) not many people have seen because most media refused to publish it. Kenneth Jarecke, the photographer, had assumed the media would be only too happy to challenge the popular narrative of a clean, uncomplicated war. Unsurprisingly, he was wrong. As the old Romans phrased it, "mundus vult decipi," the world wants to be deceived.

Moreover: "Nowadays ... news organizations tend to play it safe, having been subsumed by media conglomerates that give less credence to exposing harsh realities than to turning a profit, entertaining mass audiences, and satisfying skittish advertisers," as David Friend, in his impressive Watching the World Change. The Stories Behind The Images of 9/11, explains.
]
PS: Spare me the dignity-talk. I have enough experience and judgement to decide for myself what pictures deserve my attention.

Sunday, 22 February 2026

In Zürich 2012





Rieterpark Zürich, 2012
Copyright@Blazenka Kostolna

Wednesday, 18 February 2026

Du gehst deinen Weg, ich gehe meinen.

Die Vorstellung, das Leben sei da, wo er nicht sei, gehörte zu Hugos Konstanten. Nachdem er um die Welt gereist war, glaubten die zu Hause Gebliebenen, er sei da gewesen, wo das Leben sei. Und wollten nichts davon hören. Doch wo immer er auch gewesen war, er hatte sich stets als Zuschauer wahrgenommen.

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Hugo hatte so recht eigentlich keine Zweifel, dass frühkindliche Erfahrungen entscheidend seinen Lebensweg bestimmt hatten. Und weil er das glaubte, fand er auch problemlos die entsprechenden Belege dafür.

Doch wieso glaubte er das eigentlich? Weil es die vorherrschende Ideologie war. Es war der Zeitgeist, und diesem war nur schwer zu entkommen.

Im 16ten Jahrhundert, in dem Michel de Montaigne lebte, herrschte ein ganz anderer Geist. Montaigne hatte sieben jüngere Brüder und Schwestern und wurde bereits nach der Geburt zu einer einfachen Bauernfamilie im Nachbardorf zur Pflege gegeben. Dazu Sarah Bakewell in Wie soll ich leben?: „Wenn wir von den entwicklungspsychologischen Ideen des 20. und 21. Jahrhunderts ausgehen (die sich vielleicht bald als fragwürdig erweisen werden: vielleicht ist die Mutter-Kind-Bindung ein ebenso kurzlebiges, kulturell bedingtes Phänomen wie das Gestilltwerden durch eine Amme), so muss der mangelnde Kontakt zu den Eltern in den entscheidenden ersten Lebensmonaten Montaignes Beziehung zu seiner Mutter tiefgreifend geprägt haben. Montaignes eigener Einschätzung nach jedoch funktionierte der Plan perfekt, und er empfahl seinen Lesern, mit ihren Kindern möglichst dasselbe zu tun.“

Es versteht sich: Wir sind Kinder unserer Zeit. Heisst das, dass wir zu einer bestimmten Art Leben und Denken verdammt sind? Zum grössten Teil ist dem wohl so. Zu bedenken ist allerdings, was Benoîte Groult in ihrer Autobiografie Meine Befreiung notierte: „Das Beruhigende bei den alten Griechen und Römern wie bei den Klassikern oder Romantikern ist, dass sie uns ihre Kindheit erspart haben. War Corneille ein geschlagenes Kind? Hat Platon mit zehn masturbiert? Hat Musset viel geweint, weil seine Mutter ihm abends im Bett keinen Gutenachtkuss gegeben hat?“

Hugos Fühlen und Denken hatte sich immer an Ewigem orientiert, ihm war das Relative stets fremd und zuwider. Die Grundüberzeugung dabei: Wenn du weisst, wer du bist, und dein Schicksal annimmst, kann dir so recht eigentlich gar nichts passieren.

Natürlich gehören die Dinge – auch – im Zusammenhang gesehen. Doch wer so argumentiert, meint eigentlich fast immer in dem von ihm vorgegebenen Zusammenhang, denn ein Kontext ist immer konstruiert, existiert nicht einfach so. Man stelle sich nur einmal vor, wie Zukünftige auf uns Heutige zurückschauen werden, wie unwissend und naiv sie uns wohl wahrnehmen werden.

Mächtig bzw. einflussreich ist, wer den Kontext vorzugeben vermag. Hugo hatten die vorgegebenen Kontexte nie recht zu überzeugen vermocht, ständig dachte es so in ihm: Aber das ist doch total willkürlich, das kann man auch ganz anders sehen. Stimmt, antworteten daraufhin die, die das Sagen hatten. Und überhaupt: Leute, die quer denken können, brauchen wir. Hugo wollte das gerne glauben, merkte dann aber, dass quer bzw. anders zu denken nur dann gefragt war, wenn es sich im Interesse derjenigen, die das Sagen haben, zu ihrem Vorteil nutzen liess.

Was also war zu tun? Du gehst deinen Weg, ich gehe meinen. Das klingt einfach, ist es aber nicht, denn die gesellschaftlichen Prägungen gehen nicht einfach so weg. Warum kannst du dich nicht anpassen? Glaubst du, du seist etwas Besonderes? Und so weiter ... Man verglich sich, war gelegentlich eifersüchtig und neidisch, zweifelte an seinen Entscheiden. Und ging weiter auf seinem Weg, auf dem man, je länger man ihn ging, sich allmählich begann wohl zu fühlen, sofern das nicht das Ziel war.

Hans Durrer
Heute Nicht!
Die Geschichte einer Obsession
Tredition, Ahrensburg 2025