Tuesday, 30 March 2010
Are you good?
When he returned, the angel told God, 'Yes, it is bad on Earth; 95% are misbehaving and only 5% are not.'
God thought for a moment and said, 'Maybe I had better send down another angel to get a second opinion'
So God called another angel and sent him to Earth for a time too.
When the angel returned he went to God and said, 'Yes, it's true. The
Earth is in decline; 95% are misbehaving, but 5% are being good.'
God was not pleased. So he decided to e-mail the 5% who were good,
because he wanted to encourage them, give them a little something to
help them keep going.
Do you know what the e-mail said?
No?
Okay, just checking with you. I didn't get one either...
Sunday, 28 March 2010
Cultural Time (2)
Friday, 26 March 2010
Official Acceptance
James Agee in Let Us Now Praise Famous Men
Wednesday, 24 March 2010
Winter in Maine
Gerard Donovan ist ein Meister im Vermitteln dieses Jetzt. Weil er genau hinguckt, weil er genau beschreibt und weil er zu Interpretationen Abstand hält. Und das klingt dann zum Beispiel so: "Als ich Streichhölzer, Milch, Tee, Brot und Butter gekauft und alles im Pick-up verstaut hatte, überquerte ich die Strasse bis zum Café. Mir fiel auf, dass der Wind auffrischte und die vereinzelten Regentropfen sich härter anfühlten, als wären sie mit Schnee beschwert. Deshalb freute ich mich über den Schwall warmer Luft, der mir beim Öffnen der Cafétür entgegenströmte, über das helle Licht und die paar Leute, die über Suppe und Getränke gekauert dasassen. Es bediente eine andere Kellnerin, doch sie brachte mir dieselbe Kaffeesorte an denselben Tisch und sagte auch dasselbe: Lassen sie ihn sich schmecken."
Der Protagonist, Julius Winsome, lebt mit seinem Hund Hobbes und über dreitausend Büchern in einer Jagdhütte in den Wäldern Maines. Dann tritt unverhofft Claire in sein beschauliches Dasein und verschwindet nach einiger Zeit genauso unverhofft wieder. Kurz darauf wird Hobbes aus nächster Nähe mit einer Schrotflinte erschossen. Und Winsome beginnt einen Rachefeldzug.
Das einsame Leben in den Wäldern und die Lektüre Shakespeares (wer dächte da nicht an Thoreaus Walden?) hat den Protagonisten Winsome zu einem bedächtigen, überlegten und sehr gegenwärtigen Menschen werden lassen. Daran ändert auch der Tod seines Hundes nichts und doch ändert sich mit diesem Tod alles: Winsomes Leben gerät aus den Fugen, er rächt sich nun an der Welt, an all dem, was er falsch findet an dieser Welt.
Was diesen Roman aussergewöhnlich macht, ist nicht in erster Linie der Rachefeldzug von Winsome - obwohl, dieser ist spannend genug und das Buch ist auch ein Krimi - , sondern die Stimmung, die Gerard Donovan zu vermitteln weiss. Man glaubt beim Lesen selber vor Ort in diesen Wäldern zu sein, das Holz der Jagdhütte zu riechen, die Bücher aus den Regalen zu ziehen, das Knirschen des Schnee unter den Schuhen zu hören, zu spüren, wie die Zeit verstreicht. Donovan ist ein Meister im Vermitteln der Gegenwart.
Es braucht wenig, so scheint es (ist der Tod eines Hundes wenig?), dass ein Mensch ausrastet. Doch rastet Winsome wirklich aus? Nie ist er auf seinem Rachefeldzug unkontrolliert, ganz methodisch und überlegt (genauso wie vor dem Tode des Hundes) geht er vor. Was sich geändert hat, ist, dass sein (stark von seinem Vater geprägtes) Leben plötzlich eine ganz andere Richtung genommen hat.
Gerard Donovan führt mit diesem Buch eindrücklich vor, dass es illusorisch ist, zu glauben, wir hätten unser Leben unter Kontrolle. Dass er dies am Beispiel eines äusserst kontrolliert agierenden Menschen aufzuzeigen vermag, macht dieses raffinierte Werk zu einem Lesegenuss erster Güte.
Gerard Donovan
Winter in Maine
Luchterhand Literaturverlag, München 2009
Monday, 22 March 2010
The Art Instinct
The Art Instinct
Oxford University Press 2009
Saturday, 20 March 2010
Honest Journalism?
It seems to me curious, not to say obscene and thoroughly terrifying, that it could occur to an association of human beings drawn together through need and chance and for profit into a company, an organ of journalism, to pry intimately into the lives of an undefended and appallingly damaged group of human beings, an ignorant and helpless rural family, for the purpose of parading the nakedness, disadvantage and humiliation of these lives before another group of human beings, in the name of science, of “honest journalism” (whatever that paradox may mean), of humanity, of social fearlessness, for money, and for a reputation for crusading and for unbias which, when skillfully enough qualified, is exchangeable at any bank for money (and in politics, for votes, job patronage, abelincolnism), and that these people could be capable of meditating this prospect without the slightest doubt of their qualification to do an “honest” piece of work, and with a conscience better than clear, and in the virtual certitude of almost unanimous approval.
James Agee in Let Us Now Praise Famous Men.Thursday, 18 March 2010
Hotmail? No good!
A couple of weeks later, my Google mail was hijacked by the same Chinese spammer with the same message about that laptop and was sent to my Google mail contact list. Expecting the Microsoft approach, I immediately rushed to send my most important email addresses to a safe account (I hoped and still hope) with a not so famous company. But Google didn't do the Microsoft, they simply let me know that there was spam activity originating from my account and told me to change my password. Praised be Google!

