Sunday, 12 September 2010
Astronomy Photography
Wednesday, 8 September 2010
On Writing & Money
Patterson's best-known and best-selling character is Alex Cross, an African-American psychologist who first appeared in the thriller Along Came a Spider in 1993, and was later played by Morgan Freeman in a film by the same name in 2001. He has also gained loyal devotees for his Michael Bennett, Women's Murder Club, Maximum Ride, Daniel X and Witch and Wizard series. In all, Patterson is estimated to have written as many as 65 novels. Quantity does not equal quality, however, as critics are quick to point out. The horror writer Stephen King has branded Patterson a "terrible writer" of "dopey thrillers".
Patterson himself has something of a contradictory approach to his own work. He defended his short and to-the-point style of writing, saying sentences "shouldn't get in the way of a good story", but once warned fans off one of his books, Season of the Machete, calling it an "absolutely horrifying book" that fans "probably shouldn't read".
Victoria Richards: US author takes Rowling's rich-list crown, The Independent, 22 August 2010.
Sunday, 5 September 2010
In 29 Palms

These photos were taken by Emelle Sonh in 2007 at the 29 Palms Inn in the town of 29 Palms, in the Southern Californian desert. This town is not the end of the world, the locals say, but you can see it from here.
What do I like about these pics? The colours, of course, and that they cause all sorts of memories to come up. The BLTs at the inn; the Burrito place; the library; the various palms; the supermarket, and the gas stations on the 29 Palms Highway; Adobe Road that seemed, at first glance, to consist almost exclusively of barber and tattoo shops, and of churches; the "kitschy" desert sunsets ... as Emelle once phrased it: it is a place beyond cliché.
Wednesday, 1 September 2010
Interkulturelle Literaturwissenschaft
Es sei gleich gesagt: sich mit diesem Werk zu befassen, ist Gewinn und Genuss. Da wird einem nämlich vorgeführt, wie man durchdacht schreibt, gehaltvoll formuliert und sich pointiert und verständlich mitteilt. Doch was ist das eigentlich, interkulturelle Literaturwissenschaft? In den Worten von Norbert Mecklenburg: "Interkulturelle Literaturwissenschaft gab und gibt es überall dort, wo Literaturwissenschaftler bei ihrer Arbeit Kulturunterschiede bedenken und über Kulturgrenzen hinausdenken. Solch ein Denken entspricht zwei Erfahrungen: das eine ist die Erfahrung einer Pluralität von Kulturen, das andere die Erfahrung Kulturen überschreitender Wirkung von Literatur."Jede der in diesem Band versammelten Studien kann für sich gelesen werden, erfährt man aus dem Vorwort. Nehmen wir also deren drei, die interkulturelle Philosophie, die kulturellen und literarischen Universalien sowie die Übersetzung als interkulturelles literarisches Basisphänomen
Mit dem, was zur Zeit in Europa unter interkultureller Philosophie läuft, geht der Autor recht harsch zu Gericht, mit zwei Ausnahmen: Jürgen Habermas und Elmar Holenstein.
"Halte keine philosophische These für gut begründet, an deren Zustandekommen nur Menschen einer einzigen kulturellen Tradition beteiligt waren", schreibt etwa Franz Wimmer. Dazu Mecklenburg: "Man merkt die gute Absicht und ist über die Kurzschlüssigkeit der Regel verstimmt. Sie setzt aus missverstandener interkultureller correctness die Rationalität philosophischer Begründung und wissenschaftlicher Geltungsprüfung fahrlässig aufs Spiel." Er selber sieht eine Euroethnophilosophie am Werk, wenn etwa Heinz Kimmerle den afrikanischen Philosophen Wiredu ("Was uns vereinigt, ist fundamentaler, als was uns unterscheidet" - eine übrigens einigermassen banale Aussage) mit dem Argument kritisiert, solche Universalien würden bereits "durch ihre Herkunft aus der westlichen philosophischen Tradition ihre kulturelle Bestimmtheit" verraten. Kein Wunder, hält Mecklenburg, der u.a. auf die "intrakulturelle philosophische Vielstimmigkeit" hinweist, nicht gerade viel von solcher interkultureller Philosophie. Die Ausnahmen hat er, wie gesagt, in Habermas und Holenstein ausgemacht. Da der Autor letzterem wesentlich mehr Platz einräumt, soll kurz auf dessen "Philosophie der interkulturellen Verständigung" eingegangen werden. Für diese spricht übrigens nicht zuletzt, dass sie "nicht in systematischer Form, sondern nach dem Baukastenprinzip in einer Reihe von Aufsätzen" entwickelt worden ist. Seine Kulturtheorie lässt sich in vier Hauptthesen zusammenfassen: 1) Kulturen sind keine homogene, in sich abgeschlossene und klar voneinander abgehobene Einheiten. 2) Kulturen sind nach dem Baukastenprinzip aufgebaut, d.h. sie "bestehen nicht anders als Nervensysteme aus Teilbereichen, die relativ autonom sind." 3) Kulturen bestehen sowohl aus interkulturellen Kontakten (historischen Faktoren) als auch aus Universalien (anthropologischen Faktoren). 4) Viele Elemente und Strukturen lassen sich in allen Kulturen finden, womöglich in der einen Kultur ausgeprägter als in der andern, auch mag dies zeitlich variieren, denn schliesslich ist das Leben in ständiger Veränderung sowie im Austausch begriffen. Drei offene, pragmatische Regeln hat Holenstein aus seinen kulturtheoretischen Überlegungen (zwischen interkulturellen und intrakulturellen Verstehensproblemen, die immer intrasubjektiv sind, gibt es nur graduelle Unterschiede) abgeleitet: 1) das Prinzip der Fairness; 2) die Rationalitätsregel, die davon ausgeht, auch wenn dies nicht auf den ersten Blick erkennbar sein mag, dass die gegenseitigen Äusserungen rational bezw. 'logisch' sind; und 3) die Personalitätsregel, die meint, dass man den andern als Person und nicht nur als Objekt wahrnimmt. Mecklenburg fügt die "It's better to assume nothing"-Regel bei, die in etwas weniger neutraler Sprache schon mal als "Don't ass u me" daherkommen kann.
Da Sinn und Zweck dieser Buchbesprechung nicht ist, den Inhalt möglichst kritisch wiederzugeben, sondern auf das Buch neugierig zu machen, hier ein paar Auszüge, die ersten beiden aus dem Kapitel über die kulturellen und literarischen Universalien, der dritte aus dem Kapitel über die Übersetzung als interkulturelles literarisches Basisphänomen.
"Heute sind es aufgrund der grossen Verbreitung eines postmodernen Kulturrelativismus in Wissenschaft und intellektueller Öffentlichkeit der westlichen Welt die universalistischen Positionen, die sich kaum artikulieren können, ohne dass sie sofort als ideologisch verdächtigt werden."
"Nun ist Kulturrelativismus nichts weniger als eine klare Denk- und Wissenschaftsposition, vielmehr ein sehr schillerndes Phänomen. Die heute vorherrschende Form ist ein affirmativer Pseudo-Relativismus, der Indifferenz gegenüber Kulturen und globalen Zusammenhängen mit bequemem Kulturzentrismus verbindet. Pseudo-Relativismus relativiert alles, nur nicht die eigene Position."
"... zu bedenken, dass Kulturdifferenz nicht einfach eine Gegebenheit, sondern immer zugleich ein Konstrukt ist, sei es von seiten des Übersetzers, sei es des Übersetzungsforschers. Aus dem Munde eines türkischen Übersetzungsforschers habe ich einmal gehört, in der Übersetzung eines Kinderbuchs von Christine Nöstlinger ins Türkische dürfe das Wort 'Jeans' nicht übernommen werden, weil man in Anatolien andere Hosen trage. Diese Begründung beruht auf der Konstruktion eines Kulturunterschieds, die derart weltfremd, literaturfremd, kinderfremd wohl nur aus ideologischen Gründen ausfallen konnte. Zahlreiche Beispiele dafür, wie verschieden in der Übersetzungspraxis Kulturdifferenzen einbezogen und gegeneinander abgewogen werden können, liessen sich hier anschliessen - bis zu dem berühmten 'Seehundbaby Gottes' als zielkulturgerechtem Übersetzungsvorschlag für das 'Lamm Gottes' in einer Bibel für Eskimos."
Fazit: ein Buch, dem man viele Leser wünscht. Die männliche Form ist übrigens bewusst gewählt, schliesslich lesen Männer bekanntlich weniger als Frauen.
Norbert Mecklenburg
Das Mädchen aus der Fremde
Germanistik als interkulturelle Literaturwissenschaft
Iudicium Verlag, München 2009
Sunday, 29 August 2010
Official versions
I mean: the last person - actually, the very last person - I would ask if I wanted to understand a certain political problem is some minister or some governmental spokesperson. Remember the riots in Bangkok of last May? The Tagesanzeiger in Zurich interviewed the Swiss ambassador! Well, what does an ambassador know except how to read newspapers (in Thai?), converse with other ambassadors, and meet with business people?
Official versions are always polished versions, they never tell the truth. It does not cease to baffle me that we even bother to listen to them. Well, come to think of it - we probably don't.
Wednesday, 25 August 2010
Spinoza's Plan for Salvation
Finding a way to live meaningfully is not easy. If it were, we should certainly judge men insane who find meaning in killing each other. We may even wonder about ourselves, why we so often see the right but do the wrong. So many things happening in the world and in our own lives seem so completely crazy, we're apt to think, as many idealistic people do, that humankind is for the most part mad.That's an escape hatch Spinoza never used. He accused philosophers - obviously excluding himself - of being dreamers who "conceive men not as they are, but as they would like them to be." "They (moralizing philosophers) have learnt how to shower extravagant praise on a human nature that nowhere exists and to revile that which exists in actuality." Spinoza's indictment remains as true today as it was in 1676 when he began his Political Treatise. Cable TV religionists and other modern-day moralists castigate as degenerates (or sinners) those of us whose actions do not measure up to so-called Biblical laws. While this approach to the maintenance of order marginally achieves its goals, the population of our prisons (plus the number of us who would rightfully be in prison if the civil laws were universally enforced) suggests the moralists' "methods are unsound".
Franklin Lonzo Dixon, Jr.: Spinoza's God
Sunday, 22 August 2010
Anahit's self-portrait
Self-portrait @ Anahit HayrapetyanDuring her pregnancy, the photographer and poet Anahit Hayrapetyan is taking photos of herself which - although not an easy task - helps her to better understand the changes she is experiencing in her body and mind. At the same time she is writing poems that she plans to turn into a small book after the baby is born.



